Einbahn am Röschibachplatz

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat über die neu geplante Verkehrsführung am Röschibachplatz informiert. Als Kompromiss zur Vollsperrung, welche dem Wunsch aus dem Quartier entsprochen hätte, wurde eine Einbahnlösung präsentiert. Die Kommentare und Meinungen der rund 70 Wipkingerinnen und Wipkinger gingen weit auseinander – aus unterschiedlichsten Gründen.

Bericht: Felix Karrer, Rosmarie Schaub

Rundgang mit Röbi Koller in Wipkingen

Am 13. August hat die Umweltorganisation “umverkehR” zu einem Quartier-Rundgang eingeladen. Thematisiert wurde dabei das seit 40 Jahren bestehende Verkehrsprovisorium Rosengartenstrasse und die Freuden und Leiden der Fussgänger und VelofahrerInnen.

www.umverkehr.ch

www.westtangenteplus.ch

Beitrag / Schnitt: Katharina Deuber / Rosmarie Schaub. Kamera: Rafael Koller

Viele Wege führen nach Wipkingen

Ein paar Worte über die verkehrstechnische Erschliessung des Quartiers.

Heute tangiert die Tramlinie 13 das Quartier nur noch am südöstlichen Rand. Vor dem Bau der Hardbrücke führte die Tramlinie 4 vom Wipkingerplatz, welcher heute noch von der 13 bedient wird, durch die Röschibachstrasse zur Nordbrücke. Der Ast musste aufgegeben werden, da die vierspurige Hardbrücke den Raum einnimmt, wo der weite Gleisbogen in die Röschibachstrasse lag.

Die Haupterschliessung des Quartiers verrichten die Trolleybuslinien 33, 46 und 72, welche über die wichtigsten Strassenachsen (Rosengartenstrasse/Hardbrücke und Nordstrasse/Rotbuchstrasse) verkehren.

Das Quartier besitzt mit dem Bahnhof Wipkingen einen SBB-Haltepunkt an einer der ältesten Bahnlinien der Schweiz, der 1856 von der NOB eröffneten Bahnstrecke Zürich–Oerlikon (mit Fortsetzung nach Winterthur). Der Bahnhof wird heute von den Zügen der S2, S8 und S14 der S-Bahn Zürich bedient. Bis 1989 verfügte Wipkingen mit dem Bahnhof Letten an der Grenze zu Unterstrass über einen zweiten Bahnhof, an der damaligen Bahnlinie Zürich–Stadelhofen–Rapperswil. Mit der Eröffnung des Hirschengrabentunnels wurde die Bahnlinie aufgehoben und der Bahnhof ersatzlos gestrichen. Das Gebiet ist bis heute unterdurchschnittlich schlecht erschlossen.